Katholisches Bildungswerk Stuttgart

Zeit – Tod – Ewigkeit

Über das Undefinierbare, das aber selbst alles definiert

Logos

FR 03.12.21 – FR 17.12.21

Fr 03.12. | 10.12. | 17.12.21, jeweils 9:30 – 12:30 Uhr

Thomas Gutknecht, Dipl.-Theologe, Philosophischer Praktiker

Haus der Katholischen Kirche

69,00 €

Zeit ist nicht definierbar. Es gibt Gründe, zu bestreiten, dass es sie überhaupt gibt. Denn nicht Zeit vergeht, wir vergehen. Und wir sind nicht “in” der Zeit, wir selbst sind Zeit. Kaum geboren, sind wir jedoch auch alt genug zu sterben. Wir laufen auf den Tod zu. Zeit definiert uns. Der Tod ist Grenze. Kommt “danach” die Ewigkeit? Oder ist sie (schon) immer? Ewigkeit meint weder eine endlose Zeit (da sie ja sonst kein Anderes zur Zeit wäre), noch meint Ewigkeit Zeitlosigkeit, welche sie sich dann nicht von Allzeitlichkeit unterscheiden würde. Sinn macht nur die Idee einer bewegten Ewigkeit; eine ganz andere “Zeit der Ewigkeit” wäre ganz Zeit und ganz Ewigkeit. Im Diesseits ist Zeit Botschafter des Todes. Der Tod hingegen lässt Zeit anders verstehen: er erscheint als “Unruhe im Unbekannten”, welche die Zeitlichkeit der Zeit und damit das Leben erst erschließt. Verwirrend? In der Tat – doch daher Grund genug, sich den Zusammenhang vor Augen zu führen und einen besseren Umgang mit der Zeit und dem Tod zu finden sowie im Ewigkeitsgedanken etwas sehr Sinnvolles zu entdecken.

Information und Anmeldung: Logos-Institut Thomas Gutknecht, Tel. 0 71 22 / 484, gutknecht_at_praxis-logos.de