Katholisches Bildungswerk Stuttgart

Kann Kunst die Welt verändern?

Eine Auseinandersetzung mit Hanno Rauterberg

K-19-1-2006

DI 04.06.19, 19:30 – 21:00 Uhr

Harald Gumbl, Sozialwissenschaftler, Gestalttherapeut

Haus der Katholischen Kirche

8,00 €

Welchen Beitrag kann die Kunst zur Entwicklung der Gesellschaft und zur Bewältigung der Krise der westlichen Welt leisten? Und was geschieht mit den Künstlerinnen und Künstlern, wenn sie ihren angestammten Raum der Freiheit und Autonomie verlassen – die Gegenwelt der Eigengültigkeit und Zweckfreiheit? In dem Vortrag geht es um die Veränderungen, die spätestens nach dem 11. September 2001 eine neue Dynamik erhalten haben. Die Frage nach dem politischen Potenzial der Kunst wird heute vermehrt gestellt. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Folgen weitreichend sind. Die Freiheit der Kunst selbst steht zunehmend zur Disposition. Dies geschieht in den westlichen Demokratien jedoch nicht durch staatlichen Druck, sondern freiwillig von innen heraus. Die Kunst ist frei und will es nicht länger sein. Der Vortrag kreist um die Frage, wie die Kunst sich verändert und wie ihr Beitrag für die kommende Gesellschaft aussehen könnte. Er greift dazu Überlegungen von Hanno Rauterberg auf und reichert sie mit Konzepten aus der Psychologie, Soziologie und der Politikwissenschaft an.