Katholisches Bildungswerk Stuttgart

Fantasie und Freiraum in Geistesgeschichte und Kunst (online)

von Friedrich Schiller bis heute

K-21-2-2028

MI 08.12.21, 18:30 – 20:00 Uhr

Sabine Lutzeier, Kunsthistorikerin, Autorin

Online

8,00 €

“Wage…zu irren und zu träumen, hoher Sinn liegt oft im kind’schen Spiel”. Wie wichtig freie Lebendigkeit als Potential für eine erstrebenswerte Zukunft ist, erkannte schon Schiller. Das (freie) Spiel war für ihn die menschliche Leistung, welche allein die Ganzheitlichkeit unserer Fähigkeiten hervorbringen könne. Nur wenig später richteten Pestalozzi und Fröbel den Fokus auf eine kindgerechtere Pädagogik und auch in der Kunst dieser Zeit begann das Subjektive sich zu entfalten. Zufall inspirierte zwischen den Weltkriegen die Künstler*innen des Surrealismus (wie Max Ernst), deren Stil nach 1945 auch geistig zum Überlebensmittel vieler Traumatisierter jungen Alters wurde.