Katholisches Bildungswerk Stuttgart

Max Ernst und Hans Arp - Das Lob der Unvernunft

Allgemeinbildungskurs in Weilimdorf

K-19-2-2312

MO 16.09.19 – MO 14.10.19

Mo 16.09. | 23.09. | 30.09. | 07.10. | 14.10.19, jew. 18:30 – 20:00 Uhr

Ulla Groha, Kunsthistorikerin, Museumspädagogin

Gemeindezentrum St. Theresia, Pirmasenser Str. 8

30,00 €

Zwischen dem 28-jährigen Hans Arp, der als deutscher Staatsbürger in Straßburg geboren wurde, und dem fünf Jahre jüngeren Rheinländer Max Ernst begann im Kriegsjahr 1914 eine lebenslange Freundschaft, genau genommen dauerte sie 52 Jahre. Zahlreiche gemeinsame Projekte der Seelenverwandten lassen erkennen, wie dicht beisammen ihre künstlerischen Ziele und Vorstellungen lagen. Lärm und Spaß waren beiden Künstlern ein Leben lang zu eigen. So schon 1919, als Arp nach Köln zog und zusammen mit Max Ernst und Alfred Grünwald alias Johannes Theodor Baargeld die Kölner Dadagruppe gründete. In den 1920ern lockte schließlich die Kunstmetropole Paris und beide Künstler stießen zum Kreis der Surrealisten. Ernst und Arp haben jeweils auf ihre Weise ein Oeuvre von enormer Bandbreite hervorgebracht, dessen Erfindungsreichtum und Umgang mit zum Teil ungewöhnlichen Techniken bis heute besticht.