Katholisches Bildungswerk Stuttgart

Wer schreibt sich noch Briefe?

Eine Reise in die Geschichte unserer schriftlichen Kommunikation an zehn Beispielen aus dem Deutschen Literaturarchiv Marbach

K-20-2-2750

MO 23.11.20, 19:00 – 21:00 Uhr

Dr. Jan Bürger, Deutsches Literaturarchiv Marbach

Haus der Katholischen Kirche

9,00 €

Briefe wirken intim, auch wenn man in Wirklichkeit sehr weit voneinander entfernt ist. Schriftliche Botschaften stehen am Anfang von Arbeitsverhältnissen, politischen Entscheidungen und noch öfter von Liebesbeziehungen.
Briefe sind eine wichtige Quelle unseres historischen Wissens, und besonders bei Schriftstellerinnen und Schriftstellern werden sie sogar oft ein wichtiger Teil des Lebenswerks. Aber gehören Briefe, die einst aus dem Alltag nicht wegzudenken waren, im Zeitalter der digitalen Kommunikation nicht längst der Vergangenheit an? An zehn Beispielen aus dem Deutschen Literaturarchiv verfolgt Jan Bürger die Geschichte unserer schriftlichen Kommunikation – von Schiller über Else Lasker-Schüler bis hin zu E-Mails und Textnachrichten.

Jan Bürger, 1968 geboren, studierte in Hamburg, veröffentlichte Bücher über Hans Henny Jahnn, Gottfried Benn und Max Frisch und hat mehrere Briefausgaben herausgegeben. Er war Redakteur in Berlin und Gastprofessor in
Nashville, Tennessee. Seit 2002 arbeitet er am Deutschen Literaturarchiv Marbach. Nach seinem erfolgreichen Buch “Der Neckar” (2013) erscheint im Herbst 2020 “Zwischen Himmel und Elbe. Eine Hamburger Kulturgeschichte” im Münchner Verlag C.H. Beck.