Jung und einsam
Individuelle Not und gesellschaftspolitische Herausforderung
Einsamkeit galt bislang als Nebenwirkung des Älter- und Altwerdens. Nun zeigt die Bertelsmann-Studie 2024 auf, dass fast die Hälfte der jungen Generation sich einsam fühlt. Die Pandemie und deren Auswirkungen durch dauerhafte Digitalität sowie fehlende soziale Interaktion verbleiben im öffentlichen Diskurs bislang als individuelle Not. Einsamkeit sowie globale und politische Ängste, Umweltsorgen und Perspektivlosigkeit bilden jedoch einen gefährlichen Rahmen für das gesunde Aufwachsen der jungen Generation. Welche Phänomene sind zu erkennen? Wo sind Handlungsoptionen und Stellschrauben? Welche gesellschaftspolitischen Strukturen und Angebote braucht es jetzt?
Die Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Jugend- und Sozialarbeit, Bildung und Hochschule, Forschung, Jugendamt, Beratung, Therapie, Kirchen, Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände sowie an die betroffene bzw. interessierte Öffentlichkeit.
Kooperation mit: Ev. Akademie Bad Boll, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart
Anmeldung über die Ev. Akademie: www.ev-akademie-boll.de oder Tel.: 07164 79-342