Die Umsetzung der Weltsynode der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Der Papst hat den Diözesen aufgegeben, die Ergebnisse und Vorgaben der Weltsynode bis zum Ende des Jahres 2026 umzusetzen. Bei der Umsetzung sollen auch nicht geweihte Frauen und Männer – neben Bischöfen, Priestern und Ordensleuten – mit Rede und Stimmrecht eingebunden werden. Dies schließt von der Weltsynode offengelassene bzw. an die Ortskirchen delegierte Fragen ein, zu denen aus der Sicht der Reformgruppen beispielsweise die Übertragung der Gemeindeleitung an Frauen und Männer unabhängig vom Zivilstand, die Weihe von viri probati, der Frauendiakonat und die Teilnahme von Laienvertretern an Bischofswahlen gehören. Papst Leo XIV. sieht ausdrücklich „einen gewissen Spielraum für lokale Experimente“ für die Diözesen, je nach den örtlichen und kulturellen Verhältnissen.
An die Vorträge von Bischof Dr. Klaus Krämer und Dr. Annette Jantzen schließen sich ein Podiumsgespräch und die Diskussion mit dem Publikum an.
Veranstalter: pro concilio e.V. und KBW Stuttgart in Zusammenarbeit mit AGR – Aktionsgemeinschaft Rottenburger Priester und Diakone